Willkommen in der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin
Wir gewährleisten Ihnen moderne Gelenkchirurgie sowie arthroskopische und offene Eingriffe an allen Gelenken, Achsenkorrekturen und endoprothetischen Gelenkersatz. Unser Anspruch ist innovative Medizin und Pflege höchster Qualität. Sie profitieren als Patient von der großer Erfahrung unseres engagierten und kompetenten Teams. Seit Dezember 2014 sind wir zertifiziertes Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung.
Einen besonderen Schwerpunkt in unserer Klinik bildet die Schulterchirurgie mit jährlich über 1.000 Schulteroperationen. Die Arthroskopie des Hüftgelenks ist ein modernes, nicht überall angewendetes Verfahren, mit dem viele Hüfterkrankungen ohne größeren Schnitt behandelt werden können. Ein weiteres Spezialgebiet der Klinik sind funktionsverbessernde Operationen (zum Beispiel Muskelverpflanzungen) bei Arm- und Beinlähmungen
Unsere Klinik ist für die Behandlung von Schwerverletzten entsprechend der Anforderungen der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) als lokales Traumazentrum zertfiziert und von den Berufsgenossenschaften zur Versorgung Schwerverletzter bei Arbeits- und Wegeunfällen zugelassen (D-Arzt-Verfahren). Unsere Notaufnahme ist für Sie täglich 24 Stunden ärztlich besetzt.
Als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung bieten wir das gesamte Spektrum der Hüft-, Knie- und Schulterendoprothetik inklusive der Wechselendoprothetik an.
Prof. Dr. med. Oliver Rühmann
Unsere Klinik im Film
Kontakt / Wir sind für sie da
KRH Klinikum Agnes Karll Laatzen
Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin
Funktionsverbessernde Operationen bei Arm- und Beinlähmungen: Muskelverpflanzungen, Korrekturosteotomien, Arthrodesen
Kinderorthopädie/-traumatologie
Ambulante Chirurgie: Arthroskopien, Hand- und Fußchirurgie
Behandlungsverfahren für die Hüfte
Das Hüftgelenk ist ein Kugelgelenk. Es ist es von einer straffen Gelenkkapsel aus Bindegewebe sowie kräftiger Muskulatur umgeben. Durch lebenslange, starke Beanspruchung bei jedem Schritt kann es zur Koxarthrose (Knorpelverschleiß des Hüftgelenks) kommen, die sich mehr oder weniger langsam entwickeln kann. Es können auch akut Probleme einsetzen, die starke Schmerzen verursachen, wie bei einer Femurkopfnekrose (Untergang des Hüftkopfes) die aus verschiedenen Ursachen entsteht.
Die Sportverletzung des jüngeren Menschen führt zu plötzlichen Beschwerden unterschiedlicher Ausprägung. Verletzungen der Weichteilstrukturen wie zum Beispiel des Labrums (der Gelenklippe) und des Ligamentum capitis femoris (Hüftkopfband), können durch eine Hüftarthroskopie gesichert und behandelt werden. Der häufige Oberschenkelhalsbruch des älteren Patienten stellt eine schwere Verletzung dar, die umgehender operativer Behandlung bedarf.
Das Kniegelenk ist die Verbindung zwischen Ober- und Unterschenkel. Der komplexe Aufbau des Knies ermöglicht sowohl Beugen und Strecken als auch eine gewisse Drehung nach innen und außen. Drei Knochen sind Bestandteil des Knies: Oberschenkelknochen (Femut), Unterschenkelknochen (Tibia) und die Kniescheibe (Patella). Die Kniegelenke werden bei fast jeder Art der Fortbewegung eingesetzt – und beansprucht.
Die Schulter ist das beweglichste Gelenk des menschlichen Körpers. Einem großen Oberarmkopf steht eine relativ kleine Schulterpfanne gegenüber. Stabilität und Funktion der Schulter beruhen daher in besonderem Maß auf den umgebenden Weichteilen - der Gelenklippe der Pfanne (Labrum), der Gelenkkapsel, den Bändern, den Sehnen der Drehmanschette (Subscapularis, Supraspinatus, Infraspinatus, Teres minor), den Schleimbeuteln (Bursa) und der Schultermuskulatur (Deltoideus).
Diese anatomischen Besonderheiten ermöglichen die Verbindung eines hohen Bewegungsumfanges mit einer erstaunlichen Stabilität und Belastbarkeit. Durch den hohen Anteil, den Sehnen und Bänder an Funktion und Stabilität der Schulter haben, werden sie besonders anfällig für Verletzungen und Verschleißerscheinungen.
Unter Erkrankungen mit Schmerzen im Bereich der Sprunggelenke und des Fußes leidet mittlerweile ein Großteil der Patienten in der Unfallchirurgie und Orthopädie. Es handelt sich hier um anlagebedingte und erworbene Veränderungen, oft mit Fehlbildungen und heftigen Schmerzen einhergehend.
Betroffen sind dabei alle Teile des Fußes, am häufigsten jedoch die Großzehe und die Kleinzehen. Meist suchen die Patienten den Arzt erst auf, wenn schon deutliche Schmerzen die Lebensqualität beeinträchtigen. Nach einer eingehenden Untersuchung und Diagnostik entscheiden wir dann gemeinsam mit Ihnen, welche Behandlung die richtige ist. Dabei steht die Operation an letzter Stelle des Behandlungsweges. Durch konservative Maßnahmen wie Einlagen, spezielle Krankengymnastik sowie Injektionen und Infiltrationen von Medikamenten kann oft eine Linderung der Beschwerden erreicht werden. Bei sehr fortgeschrittenen Fehlbildungen ist die Operation aber leider oft nicht zu vermeiden. Da es sich beim Fuß um eine sehr wichtige und hoch beanspruchte Region unseres Körpers handelt, haben sich Unfallchirurgen und Orthopäden zunehmend auf Operationen dieses sensiblen Körperteiles spezialisiert, ähnlich wie das bei der Handchirurgie bereits vor Jahren geschehen ist.
Einen sehr guten Überblick über die Problematik, die häufigsten Erkrankungen des Fußes und die bewährtesten Operationsmethoden finden Sie auf der Internetseite der Gesellschaft für Fußchirurgie e. V..
Ziel der Behandlung sind die Beseitigung der Schmerzen mit Korrektur der Fehlstellung und die Wiedererlangung einer guten Fußfunktion und Lebensqualität. Für Sie haben wir deshalb in der Klinik für Orthopädie / Unfallchirurgie / Sportmedizin des KRH Klinikums Agnes Karll Laatzen eine spezielle fußchirurgische Sprechstunde eingerichtet.
Operationsspektrum
Hallux valgus (Ballenzeh)
Beschwerden bei Spreizfüßen
Hallux rigidus (schmerzhafte Einsteifung der Großzehe)
Krallen- und Hammerzehen
übrige Fehlstellungen der Kleinzehen, insbesondere der 5. Zehe
Arthrosebehandlung des Sprunggelenks, der Fußwurzel und der Zehen
Achillessehnenschmerzen
Instabilität des Außenbandes am Sprunggelenk
Nervenschmerzen am Fuß (Nervenengesyndrome wie Tarsaltunnelsyndrom oder Morton Neurom)
erworbener Senk-Knickfuß des Erwachsenen (Tibialis-posterior-Syndrom)
Knochenbrüche des Sprunggelenks und Fußes
Weichteil- und Sehnenverletzungen des Fußes
Arthroskopie des Sprunggelenks
Fußveränderungen bei Diabetikern (diabetisches Fußsyndrom)
Diagnostische Möglichkeiten
moderne computergesteuerte Fußdruckmessung (Pedobarografie) mit Analyse der Fehlbelastung des Fußes und Möglichkeit der Optimierung von Schuheinlagen
digitales Röntgen und Funktionsaufnahmen des Fußes unter Belastung
Möglichkeit der optimierten Operationsplanung am Computer
Computertomografie (CT)
Magnetresonanztomografie (MRT) im Verbund mit dem KRH Klinikum Robert Koch Gehrden
Behandlung von Plexus- und Nervenschäden
Ein Nervengeflecht (Plexus) ähnelt einer elektrischen Verteilungsdose, die Drähte an verschiedene Bereiche eines Hauses verteilt. Im Plexus werden Nervenfasern unterschiedlicher Spinalnerven (die das Rückenmark mit dem Körper verbinden) angeordnet. Die Nervenfasern werden neu zusammengefasst, sodass diejenigen, die in einen bestimmten Körperbereich gehen, in einem einzigen Nerv gebündelt sind. Eine Nervenschädigung in einem der Hauptplexus führt zu Problemen der von diesen Nerven versorgten Arme oder Beine.
Viele Knochenbrüche können nicht durch eine Ruhigstellung im Gips behandelt werden und müssen operiert werden. Dies hängt von der Art der Verletzung ab:
Welcher Knochen ist gebrochen?
Welche Belastungen wirken auf die Fraktur (Knochenbruch)?
Wie stark ist die Fehlstellung?
In den letzten 10-20 Jahren wurden aber auch Osteosyntheseverfahren entwickelt, durch die eine übungsstabile Frakturversorgung möglich wurde und/oder durch ein „minimal invasives Vorgehen“ nur noch ein geringer Weichteilschaden verursacht wird. Dies bedeutet für den Patienten, dass er unmittelbar nach der Operation mit der Krankengymnastik beginnen kann, oft sogar mit Belastung der betroffenen Extremität. Dadurch werden die Komplikationen einer konservativen Therapie wie Thrombose, Embolie, Lungenentzündung oder Osteoporose (Knochenschwund) deutliche minimiert.
Ziel der Frakturosteosynthese ist die Reposition (Zurückbringen in die Normalstellung) mit Wiederherstellung der Achs- und Gelenkstellung bzw. der Gelenkfläche. Erst dadurch kann eine frühzeitige posttraumatische Arthrose (Gelenkverschleiß) vermieden werden. Die Osteosynthese muss dabei so stabil sein, dass sie die Reposition bis zur Frakturheilung halten kann.
Ärztliche Sprechstunden
Prof. Dr. med. Oliver Rühmann
Moslem Anwari
Dr. med. Thomas Berndt
Dr. med. Sebastian Elki
Dr. med. univ. Maximilian Bohl
Dr. med. Björn Geiges
Malte Machleb
Denis Musatkin, MHBA
Dr. med. Patrik Puljić, MHBA
Leitung Department Unfallchirurgie, Leitender Arzt, Berufsgenossenschaftliches Heilverfahren (D-Arzt)
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Unfallchirurgie, Notfallmedizin, Manuelle Medizin, fachgebundene Röntgendiagnostik, ATLS-Provider, Arthroskopeur (AGA), Master of Health Business Administration (MHBA), Hauptoperateur EPZ
Leitung Department Unfallchirurgie, Leitender Arzt, Berufsgenossenschaftliches Heilverfahren (D-Arzt)
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Unfallchirurgie, Notfallmedizin, Manuelle Medizin, fachgebundene Röntgendiagnostik, ATLS-Provider, Arthroskopeur (AGA), Master of Health Business Administration (MHBA), Hauptoperateur EPZ